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Raus aus dem Gas: Julius-Willerth-Gasse

Problemstellung

Die 102 Wohneinheiten, verteilt auf 14 Stiegen, werden allesamt mit Gasetagenheizungen beheizt. Die Gasleitung verteilt sich seit jeher über das Stiegenhaus, jedoch befinden sich die Kombithermen auf der Kaminwand zwischen Bad und Küche. Mit einer zentralen Heizverteilung (Vorlauf/Rücklauf) gelangt man dort kaum hin, bzw. ist der Aufwand immens. Niemand will gerne durch die Wohnungstrennwand auf der Decke des Vorzimmers bis zu nächsten Heizkörper vordringen müssen. 

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LÖSUNG

Die Gesamte Anlage wird auf Fernwärme umgestellt. Ein Umformer mit 400KW reicht aus, und die Heizverteilung zwischen den großen Wohnblöcken erfolgt sekundär, das heißt, sämtliche Grabarbeiten sind von uns zu verrichten. 

Die Kamine sind gerade Züge, weshalb eine Verteilung VL/RL über Kamine möglich ist.  Die Leitungen werden demnach im Keller verteilt, und jede Verteilleitung pumpt über einen Kamin VL/RL nach oben, und von dort sind jeweils 3-4 Wohnungen angespeist. Innerhalb der Wohnungen befindet sich dann jeweils lediglich ein Fernwärmespeicher mit einem Einzelzähler. 

Sämtliche übereinander liegende Wohnungen müssen zeitgleich umgestellt werden. Steht im Herbst an. 

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Was noch 

Zusätzlich ist bei der großvolumigen Sanierung eine PV Anlage von 140 KWp vorgesehen, sowie die Errichtung von 14 neuen Stiegenzugängen, 87 Balkonen und eingezäunten Eigengärten, dazu 10 E-Ladestationen auf Eigengrund, ein großer Müllraum, ein Sicherheitspaket, 700 neue Fenster, und vieles mehr. 

Die Maßnahme wird von Land Niederösterreich und von der Bundesregierung gefördert. 

Galerie aktueller Baufortschritt

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